Heute im Fruchthandel

Nach dem Erfolg des Vorjahres an Schulen und im bayerischen Lebensmitteleinzelhandel kehrt das EU-Projekt „Citrus Fruits for Wellness” nach München zurück - diesmal mit einer Veranstaltung im Italienischen Kulturinstitut in der Hermann-Schmid-Straße 8.

Vorsichtiger Optimismus in Bezug auf den Einsatz von KI in der O+G-Branche: Verbraucher legen vor allem Wert auf Natürlichkeit und Transparenz und erwarten, dass die KI den Erzeugern z.B. bei der Ernte helfen kann.
Die Niederlande weiten ihr kostenloses Schulobstprogramm ab 2027 aus. Der Haushalt legt dafür zusätzliche Mittel fest. Davon profitieren mehr Schüler und die Obst- und Gemüsebranche durch einen potenziell größeren Absatzmarkt.
Fruit Attraction erzielt eigenen Angaben zufolge Rekordzahlen, wodurch Spanien auch seine Position als Obst- und Gemüseexporteur festige.
Das EU-Parlament spricht sich dafür aus, Kleinst- und Kleinunternehmen bei der Bevollmächtigtenpflicht im Rahmen der PPWR zu entlasten. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) fordert darüber hinaus eine umfassende Überarbeitung der Verpackungsverordnung, um unverhältnismäßige Bürokratie für mittelständische Betriebe abzubauen.

Themenspecial

Der Deutsche Obst & Gemüse Kongress (DOGK)

Der Deutsche Obst & Gemüse Kongress, fest etablierter Treffpunkt der Branche, geht 2026 mit einem neuen Konzept an den Start: Eine Halle statt getrennter Bereiche, drei Bühnen, ein Marktplatz. Am 21. und 22. September treffen sich in Düsseldorf wieder Entscheiderinnen und Entscheider der gesamten Wertschöpfungskette, von Erzeugern über Handel bis zum Lebensmitteleinzelhandel.

Dieses Themenspecial bündelt alle Neuigkeiten rund um den Kongress: Wer steht auf der Bühne? Was hat sich am neuen Raumkonzept geändert? Und welche Themen bewegen die Branche gerade am meisten, von PPWR über Retail Media bis zu den Erwartungen der Kundinnen und Kunden von morgen?

Die Werbeaktivität mit Avocados hatte 2023 ihren bisherigen Höhepunkt erreicht und fiel in den beiden Folgejahren wieder etwas schwächer aus. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 wurden Avocados jedoch wieder stärker beworben. Aus preislicher Sicht ergeben sich in den Aktionen bislang nur geringfügige Änderungen gegenüber dem Vorjahr.
Die erworbenen Ackerflächen bei Breda könnten die Gewächshausfläche vor Ort verdoppeln. Voraussetzung sind die Einhaltung des Umwelt- und Planungsrechts, eine nachhaltige Energieversorgung und eine gute Landschaftsintegration.

Nach der Fruit Attraction baut Catalytic Generators seine Präsenz auf dem europäischen Markt weiter aus. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen darauf vor, auf der IFPA Global Produce & Floral Show seine nordamerikanischen Kunden und Fachleute aus der internationalen O+G-Branche zu treffen.

Die 30. expoSE und die 15. expoDirekt zeigen eine vielfältige Palette an Innovationen und bewährten Produkten und Lösungen.

Aktuell im Fruchthandel Magazin

In der neuen Ausgabe des Fruchthandel Magazins blicken wir ausführlich auf den DOGK 2026 zurück. Im Fokus stehen die Entwicklungen im Obst- und Gemüsemarkt, aktuelle Verbrauchererwartungen und die Rolle neuer Technologien.

Weitere Themen im Heft:

  • Märkte, Innovation und Automatisierung in der Pilzbranche
  • Fresh Convenience zwischen Klimawandel, Züchtung und Verarbeitung
  • Aktuelle Entwicklungen aus Flandern, Polen und Südafrika
  • Feigen, Birnen und Kirschen im Fokus
Titelbild der Ausgabe 21/26 des Fruchthandel Magazins

Themenplan

Oktober

Nr. 22 Erscheint am: 16.10.2026 Anzeigenschluss: 06.10.2026
  • Herbst/Winter-Gemüsesaison Spanien
  • Bananen
  • Salate und Herbstprodukte aus Frankreich
  • Frischepartner Niederlande
  • Produkte im Trend: Möhren
Zitronen erreichen die deutschen Großmärkte, aber der Markt steht unter Druck. Weil mit einer großen Ernte gerechnet wird, setzt der Handel verstärkt auf Werbeaktionen.
Bundesweite Aktion „Ein Fünftel ist nicht genug“ stößt auf politische Resonanz. Minister, Bundestagsabgeordnete und Agrarverbände unterstützen Anliegen der Erzeuger.
Der EU-Großhandel mit Obst und Gemüse bleibt fragmentiert. Große Unternehmen setzen auf Skalierung, kleinere auf Spezialisierung. Steigende Beschaffungsrisiken erhöhen den Druck auf die Branche.
Weitere Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung stehen bereits bevor und stellen Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen. Besonders unklare Vorgaben und Ausnahmen erschweren dem Fruchthandel die langfristige Planung, dennoch sollten sich Unternehmen frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinandersetzen.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) stellt bis zu 9,5 Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Automatisierung und Robotik in der Landwirtschaft bereit. Auch der Obst- und Gemüsebau soll von den neuen Technologien profitieren, die Arbeitsabläufe effizienter gestalten und Betriebe angesichts steigender Kosten und des Arbeitskräftemangels entlasten können.
Die QS-Akademie vermittelt am 13. und 14. Oktober 2026 in Bonn Grundlagen der Auditierung in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Der zweitägige Workshop richtet sich insbesondere an angehende Auditoren und vermittelt praxisnah Auditmethoden und -techniken nach DIN EN ISO 19011:2018.
Pentz erweitert seine Ready-Cut-Produktion mit einer neuen KRONEN-Linie. Sie übernimmt das Waschen, Trocknen und portionsweise Verpacken von bis zu sieben Tonnen Blattsalat täglich. Im Fokus stehen Hygiene und flexible Produktwechsel.
Beim „Tag der Häfen“ der Allianz Deutsche Häfen diskutierten Vertreter aus Politik, Industrie, Handel und Hafenwirtschaft über die Bedeutung leistungsfähiger See- und Binnenhäfen für sichere Lieferketten und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Im Mittelpunkt standen notwendige Investitionen in Hafen-, Straßen-, Schienen- und Wasserstraßeninfrastruktur sowie die Forderung nach einer engeren Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Hafenstandorten.
Die Hektarerträge beim Baumobst in Thüringen fielen 2026 überwiegend unterdurchschnittlich aus. Nur Süß- und Sauerkirschen bildeten eine Ausnahme, wie das Thüringer Landesamt für Statistik zum Landeserntedankfest mitteilte.
Marokko bezieht Äpfel und Birnen u.a. aus der EU. Noch deutlich höher liegen die Importwerte bei Datteln. Ein aktueller USDA/FAS-Bericht gibt Einblicke in die Fruchtimporte und die Entwicklung des Lebensmittelhandels im Land.
Die österreichische Kartoffelernte fällt 2026 aufgrund von Hitze und Trockenheit deutlich kleiner aus als im Vorjahr und liegt weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Zusätzlich verschärft der Drahtwurm die Situation, während die Branche vor Importdruck warnt und langfristige Lösungen für die Wasserversorgung fordert.
Brasilien exportierte im September weniger Früchte und Nüsse als im Vorjahresmonat. Höhere Preise ließen den Exportwert dennoch steigen. Die Europäische Union ist laut Abrafrutas der wichtigste Absatzmarkt für brasilianische Früchte.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt die geplante Einführung einer nationalen Plastiksteuer entschieden ab. Der Verband warnt vor zusätzlichen finanziellen und bürokratischen Belastungen für Handelsunternehmen und fordert stattdessen, bestehende Regelungen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und unnötige Bürokratie abzubauen.
Fairtrade erhöht die Mindestpreise für Bananen ab 2027. Gründe sind steigende Kosten, Klimarisiken und Krankheiten. Die Preise sollen nachhaltige Produktion sichern und Produzenten besser vor globalen Krisen schützen.
Steigende Kosten beschäftigen die Aussteller auf der Fruit Attraction. Zugleich setzen sie auf Produkte und weiteres Wachstum. Unsere Redakteurin Christine Weiser sprach in Madrid u.a. über Innovationen, Transportpläne und das Apfelprogramm Adore™.
Mangold bringt Farbe in das Gemüseregal. Doch was unterscheidet Stiel- und Blattmangold, und wie bleibt die Ware frisch? Die Warenkunde in Ausgabe 22/2026 des Fruchthandel Magazins bietet Einblicke in Sorten, Anbau, Qualität und Lagerung.
Mit Aktionen rund um den 8. Oktober macht die Bundesfachgruppe Obstbau auf die wirtschaftlichen Herausforderungen aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen steigende Produktionskosten, unterschiedliche Wettbewerbsbedingungen und politische Vorschläge zur Stärkung der heimischen Obstproduktion.
Nudging gestaltet die Ernährungsumgebung so, dass gesunde Entscheidungen wahrscheinlicher werden. Dabei geht es nicht um Zwang, sondern darum, Angebote und Informationen gezielt so zu gestalten, dass sie Verhalten beeinflussen.
Der BGL begrüßt die von der Bundesregierung geplanten Schritte zur Staatsmodernisierung und sieht darin wichtige Entlastungen für die mittelständische Transportwirtschaft. Im Fokus stehen unter anderem ein zentrales i-Kfz-Portal, weniger regelmäßige Führerscheinkontrollen sowie digitale Fahrzeug- und Führerscheindokumente.
Der weltweite Avocado-Markt wächst weiter und auch Europa bietet mit steigenden Verbrauchsmengen weiteres Potenzial. Gleichzeitig sorgen mehr Herkunftsländer, komplexere Lieferstrukturen und unterschiedliche Verbrauchergruppen für neue Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette.
Tafeltrauben und Heidelbeeren gehören zu Namibias Exportprodukten für die EU. Insgesamt gehen 54,3 % der Obst- und Gemüseexporte dorthin. Ein aktueller Bericht zeigt, welche Rolle der europäische Markt für das Exportsektor spielt.
Hapag-Lloyd baut seine Präsenz in Afrika mit neuen Standorten in Namibia, Ruanda und Burundi aus. Mit Büros in Walvis Bay und Kigali stärkt der Logistikkonzern die lokale Kundenbetreuung und die Anbindung der Märkte an sein regionales und globales Netzwerk.
Der BGA spricht sich für gezielte Maßnahmen gegen unfairen Wettbewerb aus und warnt vor neuen Handelsbarrieren. Handelsschutz müsse verhältnismäßig bleiben und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft nicht schwächen.
El Niño kann Neuseelands Obst- und Gemüsebau durch Hitze und Trockenheit treffen. Der Branchenverband HortNZ fordert eine nationale Wasserstrategie, regionale Speicher und verlässliche Bedingungen für Investitionen in die Zukunft.